Unvergessene Weihnachten: Merry Christmas

Immer wenn ich „Merry Christmas“ lese oder höre, denke ich an Weihnachten im Erzgebirge und an eine außergewöhnliche Weihnachtsgeschichte, die ich im Jahr 2001 gehört hatte. Wann immer es sich machen läßt, verbringe ich dort Weihnachten, weil es in dieser Gegend besonders schön ist. Jedesmal bin ich in Hammerunterwiesenthal, einem sehr kleinen beschaulichen Ort, der unterhalb des Städtchens Oberwiesenthal liegt. Die Wälder scheinen endlos und sind geradezu märchenhaft verschneit. In der Erzgebirgsgegend ist alles um Weihnachten herum besonders idyllisch, und die Gegend ist zu Recht als das deutsche Weihnachtsland bekannt. Die Zeit scheint dort stehengeblieben zu sein, und alle paar Jahre werde ich wieder in ihren Bann gezogen.

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Unvergessene Weihnachten: Mein Räuchermann

Es war eines dieser Weihnachten kurz nach dem Krieg. Wir Kinder wußten schon, daß wohl wieder nur Äpfel, selbstgebackene Kekse und ein paar handgestrickte Socken unter dem Tannenbaum liegen würden, war es doch in der schweren Zeit Mühe genug, überhaupt einigermaßen über die Runden zu kommen. Nicht zu denken an Spielzeug als Geschenk zu Weihnachten!

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Unvergessene Weihnachten: Der Schlüssel

Endlich! Heute war der 24. Dezember, und ich hatte voller Freude das größte Türchen an meinem Adventskalender aufgerissen. Die Vorfreude auf Weihnachten verursachte bereits ein leises Kribbeln in meinem Bauch, auch wenn das Weihnachtsfest bei uns doch etwas anders verlief als in anderen Familien. Zu allem Überfluß hatte nämlich meine Großmutter an diesem Tag auch noch Geburtstag – als ob Heiligabend nicht schon genügen würde.

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Unvergessene Weihnachten: Als der heilige Antonius zu Hilfe kam

Wir schreiben das Jahr 1980, 24. Dezember, Heiligabend. Es liegt jede Menge Schnee im Ort und ebensoviel weihnachtliche Hochspannung in der Luft. Unsere Tochter Nathalie, acht Jahre alt, ist schon den ganzen Tag mächtig aufgeregt. Heute Abend wird der von Papa über Stunden geschmückte Weihnachtsbaum erstrahlen, wir werden singen, gemütlich beieinander sitzen, plaudern und uns natürlich an den Geschenken erfreuen. Zum Fest sind die Großeltern aus dem Rheinhessischen angereist, um für einige Tage zu bleiben. Mit ihrer Oma Anna versteht sich Nathalie besonders gut und wird noch als Erwachsene an sie und jene Kinderjahre gerne zurückdenken.

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Unvergessene Weihnachten: Lottchen

Advent und Weihnachten waren in unserer Familie eine besonders schöne Zeit. Trotz der vielen Arbeit, die Mutter als Pfarrfrau mit vier Kindern hatte, las sie mir und meinem Bruder Gerhard jeden Tag eine weihnachtliche Geschichte vor. Dazu brannten natürlich die Kerzen am Adventskranz. Sonntags wurde Klavier gespielt, gesungen und geflötet.

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Das ScheinWerfer Weihnachts-Special #4

Ich kann mich nicht erinnern, als Kind an den Weihnachtsmann geglaubt zu haben. An das Christkind übrigens auch nicht. Allerdings erinnere ich mich an den Ärger, den ich im Kindergarten bekommen habe. Wieso? Weil ich den anderen Kindern doch tatsächlich erzählte, es gäbe gar keinen Weihnachtsmann und die Geschenke kämen von unseren Eltern. Das hätte ich mit vier Jahren auch besser wissen können, dass man so etwas nicht einfach behaupten kann.

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