SchallWerfer – der Podcast für unterwegs

Ausgabe 4: Eindrücke aus der Quarantäne

Die vierte Ausgabe des SchallWerfer-Podcasts gestaltet sich ein wenig anders. Aufgrund der aktuellen Umstände haben wir auf eine gemeinsame Diskussion verzichtet und versorgen euch stattdessen mit vielfältigen, persönlichen Erfahrungsberichten aus den eigenen vier Wänden und informativen Einblicke in Medien und Wirtschaft zu Zeiten von Corona.

Read more

Der bravouröse Bernhard – Kapitel 7

Eine Fortsetzungsgeschichte

s dauert eine Weile, bis Tanne das Haus erreicht hat. Es ist eine Doppelhaushälfte. Da die Straße relativ schlecht beleuchtet ist, kann Tanne kaum etwas vom Haus ausmachen. Drinnen scheint alles dunkel zu sein. Jedenfalls die Zimmer, die von vorne aus zu sehen sind. Langsam geht Tanne auf das Haus zu. Okay, Tanne, versucht sie sich zu beruhigen, du schaffst das schon! Trotzdem kann sie nicht verhindern, dass ihr Atem sich beschleunigt, als sie der Eingangstür immer näher kommt. Einen Schlüssel wird Karim wohl kaum irgendwo versteckt haben, also muss Tanne ihre neu erlernte Fähigkeit anwenden. Zögerlich nimmt sie eine Haarnadel aus der Tasche und biegt sie auseinander. Ihre Hände zittern leicht, als sie versucht, sich daran zu erinnern, wie sie das Schloss knacken muss. Erst beim dritten Versuch gelingt es ihr, die Tür tatsächlich zu öffnen. Dass ihr dabei die Nadel auf den Boden fällt, merkt Tanne vor lauter Erleichterung es tatsächlich geschafft zu haben gar nicht.

Read more

-TABU BRECHEN-

Raus aus dem emotionalen Sumpf

Wiedereinmal sitzen wir im StugenEck. Auf den alten Sofas mit den breiten Lehnen und Blumenmuster, die einen verschlingen, ehe man sich auf sie gesetzt hat. Die Sonne scheint durch die drei großen Fenster. Kein Abend, kein Morgen. Eine rege Zeit dazwischen. Ab und zu kommen Stugist_innen hinein, die wir wieder hinaus beten. Noch immer summt der Kühlschrank seine Melodien, um die selbe frische Weidevollmilch – 3,5 Prozent Fett – und das selbe Glas Erdbeermarmelade zu kühlen.

Read more

-TABU BRECHEN-

Eine wie andere

Die breiten Sofas im StugenEck stehen sich quer gegenüber. Duden und Enzyklopädien füllen das Stahlregal. Eine lebensgroße Shakespeare-Pappfigur starrt mich aus den Augenwinkeln an. Ab und zu hört man dumpfe Schritte auf dem Flur. Hin und wieder summt der Kühlschrank seine Melodie, um einen Liter frische Weidevollmilch – 3,5 Prozent Fett – und Erdbeermarmelade zu kühlen. Die Uni ist fast leer – draußen ist es dunkel. Ein Samstagabend. 18 Uhr.

Read more