Spot on World Cup – Die WM-Prognose

Teil II - Gruppe B

Nur noch 42 Tage bis die FIFA Fußball -Weltmeisterschaft 2018 am 14.06.2018 im Moskauer Luschniki Stadion eröffnet wird. 32 Teams kämpfen in acht Gruppen um den goldenen Weltpokal. Allen voran hat sich der Titelverteidiger, die deutsche Nationalmannschaft, gemäß ihres Mottos „Best never rest“ einiges vorgenommen. Alle sechs Tage werfen wir  den Spot auf eine der Gruppen und schauen, welche Mannschaften die besten Chancen haben, wo es zu Überraschungen, aber auch zu Enttäuschungen kommen kann.
Heute nehmen wir uns die Gruppe B vor, die Gruppe des amtierenden und vorherigen Europameisters und der Defensivbollwerke aus Afrika und Asien.
Klickt auf die Bilder, um die Teamanalysen und das Fazit aufzurufen

Von Vanessa Paul

Marokko

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WM Teilnahmen: 4

Bestes Ergebnis: WM-Achtelfinale 1986, Afrikameister 1976, Afrikanischer Nationenmeister 2018

WM 2014: nicht qualifiziert;

Spitzname: Lions de l'Atlas

Die Qualifikation:

In der Afrika- Qualifikation konnten sich die Marokkaner in der zweiten Runde knapp gegen Äquatorialguinea durchsetzen. Die dritte Runde beendete das Team als Gruppenerster vor der Elfenbeinküste, Gabun und Mali. Die Mannschaft erzielte drei Siege und drei Unentschieden und blieb in allen sechs Spielen ohne Gegentor. Außerdem gewann die Mannschaft ihre Freundschaftsspiele gegen Südkorea, Serbien und Usbekistan.

Die Mannschaft:

Der Star der Marokkaner ist der ehemalige Bayern Spieler Mehdi Benatia, um den herum eine sehr sichere Abwehr steht. Neben der gut besetzten Abwehr verfügt Marokko auch über einige talentierte Youngsters. So lief der 19-Jährige Achraf Hakimi schon für Real Madrid auf und den 20-Jährigen Amine Hamrit kennt man von Schalke 04. Am schwächsten ist die Mannschaft im Angriff besetzt. Keiner der Stürmer steht bei einem Topclub unter Vertrag, dafür kennt der deutsche Fußballfan den Angreifer Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli. Insgesamt dürften die wenigsten Spieler der marokkanischen Nationalmannschaft bekannt sein, trotzdem lieferte das Team in der Qualifikation einen guten und harmonischen Auftritt ab und konnte besonders defensiv überzeugen.

Der Trainer:

Trainer der Marokkaner ist der Franzose Hervé Renard. Der 49-Jährige ist einer der jüngsten der 32 WM-Trainer. Er trainiert die Mannschaft seit 2016 und hat bereits Erfahrungen mit afrikanischen Nationalmannschaften gesammelt. So trainierte er beispielsweise bereits die Nationalteams von der Elfenbeinküste und Sambia, wo es ihm mit beiden Mannschaften gelang, die Afrikameisterschaft zu gewinnen.

Die Stimmung:

Nach 20 Jahren Abwesenheit ist es den Marokkanern gelungen, wieder bei einer WM teilzunehmen. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, dementsprechend groß ist die Freude im Land. Ob es allerdings für mehr reichen wird, bleibt angesichts der schweren Gruppe fraglich.


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